Genuine Homöopathie?
Genuine Homöopathie?

Was ist genuine Homöopathie?

Der Begriff genuine Homöopathie wurde von Dr. Will Klunker (1923-2002) geprägt, weil sich die Homöopathie immer mehr von den Grundlagen und Erkenntnissen ihres Begründers entfernt hatte und in viele verschiedene und widersprüchliche Lehren zerfiel. Die heutige so genannte "genuine" Homöopathie hat sich zwar rückbesonnen, aber nicht auf Hahnemann.

 

Klunkers Schüler und Wegbegleiter Dr. Anton Rohrer verfasste 2012 in Bleuls Werk "Homöopathische Fallanalyse" das Kapitel "Genuine Homöopathie - Symptomenlexikon nach Hahnemann" und definierte den Begriff genuine Homöopathie als Rückbesinnung auf den Ursprung der Homöopathie mit dem Symptomenlexikon nach Hahnemann.

Genuine Homöopathie sollte eine Rückbesinnung auf die Erkenntnisse und Lehren des Begründers der Homöopathie sein, sie ist aber Homöopathie nach Bönninghausen, Lippe, GHG Jahr, Hering und anderen Homöopathen, die mit Hahnemanns Lehre nicht übereinstimmen. An dem Zerfall der Homöopathie in viele widersprüchliche Richtungen hat sich auch durch die so neu geschaffene "genuine" Homöopathie nichts geändert. Es gibt immer noch die widersprüchlichsten Methoden. Homöopathie nach Bönninghausen, nach Boger, nach Jahr usw. Die Gegener Hahnemanns bestimmen nach wie vor die Homöopathie.

 

 

 

 

 

Samuel Hahnemann